Hier und da wirst du dich sicher fragen „Inwiefern ist das nützlich?“ oder „Warum ist dies und das nicht aufgeführt?“

Hier werden einige Sachen erläutert. Ich halte mich hierbei an die Reihenfolge aus der Checkliste.



Tipp1: Melde dich bei Willkommen-baby-Paketen oder Schwangerschaftsservice an, wie zum Beispiel bei Drogeriemärkten, Hipp und Pampers. Der Vorteil liegt darin, dass man kostenlose Proben bekommt: Spielzeuge, Löffel und Breie für die Beikost, Coupons, Lätzchen, Mützchen, Pflegeprodukte ect. Damit fällt zu Beginn beispielsweise einiges an Pflegekram weg. Man muss dann zum Beispiel erstmal keine Wundcreme kaufen, weil man bestimmt mindestens 4 kleine Pröbchen zuhause hat. In unserem Forum findet ihr unter "Welt der Kinder" -> "Alltag & Erziehung" einen Thread: "Kostenlose Proben". Dort könnt ihr euch austauschen, wo man sich am besten anmeldet und wo es kostenlose Proben gibt.





Feuchttücher oder Waschlappen und eine Wasserschüssel

Es ist dir überlassen was du nimmst. Empfehlenswert ist es einfach mal beides auszuprobieren. Feuchttücher sind schnell zur Hand. Nachteile sind: sie können kalt sein. Besonders im Winter sind sie echt unangenehm für Babys. Einige Marken könnten die Haut reizen oder schäumen sofort viel zu stark. Andere sind zu trocken. Man muss gegebenenfalls einige durchprobieren, bis man die für das Baby passenden gefunden hat.  Vorteile sind: Man hat sie sofort zu Hand, praktisch für unterwegs und wenn man mal eben schnell das Gesicht sauber machen muss. Wasser und Waschlappen sind schonender für die Babyhaut und preisgünstiger.

 


Kleidung in Größe 50 bis 62

Bedenke beim Kleiderkaufen, dass viele Leute gern zur Geburt Kleidung schenken. Wenn du günstig einkaufen möchtest, dann schaue auf Babybasaren, Flohmärkten oder bei ebay (Kleiderpakete). Viele Mütter verkaufen die Babykleidung, da Babys sehr schnell wachsen. Manchmal sogar buchstäblich über Nacht! Es kann auch passieren dass ein Baby eine Größe überspringt oder Teile dabei sind, die man dem Baby nie anziehen konnte, weil man einfach zu viele hat. Ein Baby kann wenige Tage nach der Geburt 51 cm klein sein und Kleidergröße 56 tragen. Und schon einen Monat später 57cm groß sein und Kleidergröße 62 tragen. Ein Baby kann mit 6 Monaten 66 cm klein sein aber die Kleidergröße 80 tragen weil es zum Beispiel einen recht großen Kopf hat oder mehr breit als lang ist. Viele Mütter verkaufen auch unbenutzte Kleidung weil sie es nie benutzen konnten oder es geschenkt bekommen haben, es aber dem Kind nie angezogen haben.

Ob man nun einen Strampler anzieht oder einen Zweiteiler, muss man selbst entscheiden. Du kannst auch beides kaufen und einfach ausprobieren. Manche nehmen lieber Strampler. Dann sparen sie sich Hosen und Socken. Andere nehmen lieber ein Shirt und eine Hose+ Socken und wieder andere lieber Strumpfhose statt Socken.



Handschuhe im Winter

Kaum nötig. Alternativ kann man auch die Ärmel der Jacken lang ziehen und die Hände in den Ärmeln lassen. Zusätzlich, kann man Socken über die Hände stülpen oder in die Ärmel selbst stecken. Hat man sein Baby in einem Tragetuch, kann man auch getrost auf Handschuhe verzichten da die Arme sowieso im Tuch verschwinden.



Babylegs "New Born" (Stulpen für Arme und Beine)

Nicht jeder kennt sie. Die Stulpen machen sich besonders gut, wenn man keine Strumpfhose zur Verfügung hat oder eine Strumpfhose zu warm wäre. Man kann die Stulpen auch über die Strumpfhose ziehen, wenn es mal zu kalt sein sollte.



Schlafsachen

Zu Beginn nicht zwingend nötig. Manche Eltern legen ihre Babys in den Klamotten schlafen, die die Babys tagsüber an hatten um ihnen das lästige Umziehen zu ersparen.

 

 

Tragetuch, Kinderwagen und Babybjörn

Viele Eltern fragen sich, wie sie die Kinder draußen "transportieren". Die Frage ob Kinderwagen oder Tragetuch muss sich jeder selbst stellen. Die Auswahl ist groß. Viele haben auch beides zuhause. Im Tragetuch genießt das Baby mehr die Nähe zu Mutter oder Vater, aber es spricht auch nichts gegen einen Kinderwagen.

Auf gar keinen Fall sind BabyBjörns zu empfehlen. Das Kind hat dort eine völlig falsche Haltung. Die Spreiz-Anhock-Stellung ist nicht gegeben. Die Beine hängen einfach herunter und das gesamte Gewicht lastet auf dem Unterkörper. Außerdem ist diese Position nicht gut für die Hüfte. Wenn das Baby dann noch mit dem Gesicht nach vorn gedreht ist, ist die Position noch schlimmer für den Rücken.



Wickeltasche

Nicht zwingend nötig. Es genügt auch eine ganz normale Handtasche in der man alles rein bekommt oder einen Rucksack. Wenn man voll stillt ggf. auch windelfrei praktiziert, muss man kaum etwas mit sich herum tragen.



Reisebett (+ dazu passende Matratze)

Lohnt sich nur für Eltern die oft weg fahren und das Kind öfter mal wo anders schlafen muss.

 


Beikost – und Flaschenwärmer

Nicht zwingend nötig. Wenn man vor hat lange zu stillen, braucht man auch keine Milchflaschen erwärmen. Wenn man abpumpt oder Pulvermilch gibt, ist es bequem. Vor allem wenn die Milch aus dem Kühlschrank oder Tiefkühler kommt. Das gilt auch für Brei. Alternativ zum Wärmer kann man heißes Wasser (aus dem Wasserkocher) in eine Schale geben und das Essen oder die Milch in einem Wasserbad erwärmen.



Sterilisator

Nicht zwingend nötig. Alternativ kann man auch Sauger und Flaschen auf dem Herd in einem Kochtopf abkochen.



Thermobox

Gut für Unterwegs und für die Nacht(-flaschen).



Lätzchen oder Halstücher

Nicht zwingend nötig. Allerdings mögen es einige Eltern nicht wenn ihr spuckendes oder sabberndes Baby die Kleidung schmutzig macht und machen dem Baby beim Flasche geben dann lieber ein Tuch oder Lätzchen um.



Windeleimer

Nicht zwingend nötig. Die Windeln können auch in normalen Hausmülleimer entsorgt werden. Ein teurer „Windeleimer“ ist auch nicht nötig. Ein gewöhnlicher Tritteimer tut es auch. Windeln stinken sowieso erst wenn Flaschenmilch und Beikost gegeben werden. So empfinden es zumindest die meisten Eltern. Manche Eltern lassen so eine Windel auch mal kurz auf dem Wickeltisch liegen, weil sie der Geruch nicht stört.



Wickeltisch oder Wickelauflage fürs Babybett

Nicht zwingend nötig. Manche Eltern wickeln dort wo das Baby eben liegt. Auf dem Bett, auf dem Boden, auf dem Sofa. Es gibt verschiedene Wickelauflagen. Wickelt man auf hartem Untergrund (Wickeltisch, Boden etc.) ist eine Wickelauflage aber bequemer fürs Baby. Ein Wickeltisch oder ein Wickelbrett als Auflage fürs Babybett ist bequemer und praktischer für Leute, die Probleme mit dem Rücken haben und für die es dadurch unangenehm ist in gebückter Haltung zu wickeln.



Zum Wickeltisch: Heizstrahler

Nicht zwingend nötig. Wenn es nicht sonderbar kalt in der Wohnung ist. Nach dem Baden empfiehlt es sich das Handtuch auf die Heizung zu legen oder ein warmgemachtes Kirschkernkissen rein ein zu wickeln und wenn das Baby abgetrocknet werden soll, ist das Handtuch schön warm.



Stubenwagen/ Wiege

Empfehlenswert für Eltern die ihr Baby nicht so gerne auf den Boden legen wollen während sie im Haushalt beschäftigt sind.



Laufgitter/ Laufstall

Empfehlenswert für Eltern mit Hunden. Dann kann man auch mal beide alleine in einem Raum lassen ohne sich Sorgen machen. Oder wenn man draußen im Garten beschäftigt ist und man nicht möchte dass das Baby auf dem Boden spielt. Es sollte allerdings nicht dafür gedacht sein dass das Baby in der Wohnung keinen Unsinn anstellt. Ein Baby sollte sich frei bewegen können und die Wohnung sollte dem Alter des Kindes angepasst werden, wenn das Kind mobil wird. Zum "abstellen" oder permanentem "weglegen" des Babys ist dies nicht gedacht.



Babybett

Alternative zum Gitterbettchen: Beistellbett oder Floorbed.



Zum Bettchen: Himmel

Dient meistens nur zur Dekoration. Bedenken: Kinder die bereits sich hochziehen können(dies geschied meist um den 9. Monat herum), könntenden Himmel abreißen.



Zum Bettchen: Nestchen

Dient zur Dekoration und zum Schutz des Babys vor dem Gitter. Aber eigentlich ist es nicht notwendig, da die Erfahrung vieler Mütter zeigt, dass das Baby sich am Gitter nicht weh tut. Und die Luftzirkulation ist ohne Nestchen viel besser. Die Gefahr ohne Nestchen besteht darin dass das Baby mit Armen oder Beinen zwischen den Stäben stecken bleibt und aus eigener Kraft nicht mehr heraus kommt. Die Gefahr beim Nestchen besteht darin, dass das Baby mit dem Gesicht darin bleiben könnte bis es Atemnot bekommt, wenn es zu schwach ist, sich wieder zurück zu drehen.



Zum Bettchen: Bettdecke und/oder Schlafsack

Die Decke sollte der Jahreszeit angepasst sein. Bewegen sich die Babys mit der Zeit immer mehr, ist es empfehlenswert das Baby etwas dicker anzuziehen und die Decke weg zu lassen. Das gleiche gilt auch für den Schlafsack. Neugeborene bewegen sich recht wenig in den ersten Wochen, daher kann gerne auch zudeckt oder gepuckt werden. Beim Zudecken ist es empfehlenswert die Decke nicht höher als zur Brust zu ziehen und die Enden der Decke unter den Körper des Babys zu schieben. Allgemein sind Schlafsäcke sicherer, diese können sich nicht über den Kopf gezogen werden und so kann das Baby nicht ersticken. Allerdings sollte man auf den Halsausschnitt achten! Denn sonst kann das Baby durchaus mit dem Kopf im Schlafsack einsinken. Wer eine Decke benutzt, so zeigen viele Erfahrungen anderer Mütter, bei dem besteht kaum die Gefahr der Überhitzung oder des Erstickens. Die meisten Eltern haben eher das Problem dass die Decke ständig weg gestrampelt wird und man dann oft das Baby neu zudecken muss.



Mobile

Sinnvoll ist ein Mobile das das Baby auch von unten gut betrachten kann. Die meisten Mobiles sind leider nur von der Seite zu sehen. Das Baby hat nicht besonders viel Anreiz wenn sie das Bärchen, das auf einem Halbmond sitzt nur von unten sieht.



Spieluhr

Nie an das Ohr des Babys legen und nie als Kissen benutzen! Die Spieluhren etwas weiter weg, vielleicht an das Fußende legen, denn Babys hören weit aus besser als wir und leider sind viele Spieluhren viel zu laut. Viele davon sind in Ohrnähe über 80dB laut! Also so laut wie ein Rasenmäher oder Straßenlärm.



Nuckel

Man kann nie vorher sagen ob das Baby das geboren wurde, einen Nuckel akzeptiert. Daher ist es empfehlenswert, erst mal nur ein oder zwei Nuckel zu besorgen.



Babyphone

Nicht zwingend nötig. Beispielsweise in einer Mietwohnung: Man kann die Tür genauso gut einen Spalt auf lassen und hört sofort wenn das Baby weint. Das klappt selbst bei Geschwisterkindern. In einem Haus mit mehreren Stockwerken und Garten, wäre es anzurraten, da die Wege weiter sind. Man schaut i.d.R. sowieso immer nach dem Baby wenn man schon mal in der Nähe ist und man bekommt ohnehin ein Gespür dafür ob das eigene Baby unruhig schläft und wie lange es normalerweise schläft. Es gibt Babyphone mit verschiedener Ausstattung: mit und ohne Nachtlicht, Musik, Bewegungssensoren oder Kamera.



Kindstod-Matte

Das ist eine weitere Methode sein Kind beim Schlafen zu überwachen. Die Matte gibt einen Signalton ab wenn es nach ca. 20 Sek. keine Bewegungen oder Atembewegungen verzeichnet. Es wird u.a. ärztlich verordnet wenn die Eltern suchtgefärdet sind, das Baby eine Frühgeburt ist oder eine erhöhte SIDS-Gefahr besteht. Alle anderen Eltern sollten sich überlegen ob diese Überwachung nötig ist, denn es gibt so einige Faktoren die den Kindstod fördern, die man vermeiden kann, wenn man sich informiert und auf seinen Instinkt hört. Außerdem kann es zu Fehlalarmen kommen, welche einen unnötig erschrecken. Sollte das Baby tragischerweise an plötzlichem Kindstod sterben, so hilft auch die Matte nicht mehr. Denn das geht leider so schnell, dass man nichts tun kann.
In Deutschland starben im Jahr 2005 323 Babys an plötzlichem Kindstod(Risiko 0,04 %).*Quelle Wikipedia

 

 

 

Für später:

 

Gehfrei und Türhopser

Die Kinder haben in diesen Geräten keine natürliche Körperhaltung. Außerdem lernen Kinder zu laufen, wenn der Körper soweit ist. Dies vorher zu erzwingen ist nicht gut. Die falsche Körperhaltung kann zu Schädigungen führen, die teilweise erst im Erwachsenenalter richtig erkannt werden. Außerdem ist es möglich, dass die Kinder die falsche Körperhaltung beim Laufen lernen und beibehalten, wenn sie dann frei laufen. Zudem ist es natürlicher das Baby seine Umgebung erkunden zu lassen, statt es in ein Gehfrei zu stecken. Manche Mütter tun dies um z.B. in Ruhe Staubsaugen zu können oder weil sie Angst haben dass der große Hund das Baby umschupst. Da wäre dann eher ein Laufgitter zu empfehlen.

Auch beim Türhopser ist die Körperhaltung des Kindes unnatürlich und längere Benutzung kann zu Haltungsschäden führen. Kann das Kind selbst noch keine Springbewegungen machen, so ist die Benutzung des Geräts schädigend für das Baby. Springbewegungen können Babys durchschnittlich etwa ab dem 8. Monat. Ist das Kind alt genug und körperlich in der Lage dazu, so spricht nichts gegen die gelegentliche Benutzung eines Türhopsers (wir reden wir von 10-20 Minuten täglich). Andernfalls kann zu frühe und zu lange Benutzung Haltungsschäden verursachen, das Skelett des Babys belasten und, wie beim Gehfrei, Zehnspitzen-laufen fördern. Außerdem muss auf die korrekte Anbringung und hochwertiges Material geachtet werden, denn sonst kann das Baby herausfallen und sich verletzten oder das Gerät kann herunter- und aufs Kind fallen. Empfehlen würden wir die Benutzung trotzdem nicht.