Hormonelle Verhütungsmethoden

 

Überblick

(Methoden-Pearl Index// Anwendungs-Pearl Index)

Dreimonatsspritze (0,3-0,4//?)*

Anti-Baby-Pille (0,1-0,8//2-8)*

Verhütungsring (0,2//?)*

Implantat (0,1//?)*

Verhütungspflaster (0,7-0,9//?)*

Hormonspirale (0,1//?)*

* Quellenangabe zur Verhütungssicherheit Hier

 

 

Mögliche Nebenwirkungen

  • Stimmungsschwankungen, depressive Stimmungslage

  • Kopfschmerzen, Migräne

  • Schmierblutungen

  • Blutungen außerhalb der Pillenpause

  • Veränderung der Pillenblutung(wird stärker oder schwächer)

  • Ausbleiben der Blutung

  • Ausfluss aus der Scheide oder Brust
  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall

  • Brustschmerzen oder Empfindlichkeit der Brust, sowie Anschwellen der Brüste

  • Gewichtszu- oder Abnahme

  • Libidoverlust oder Zunahme

  • Nesselsucht (Juckreiz)

  • Wassereinlagerung

  • Kontaktlinsenunverträglichkeit

  • Überempfindlichkeit

  • Hautausschlag, Hautrötungen, Flecken auf bzw. Knötchen unter der Haut

 

Die folgenden, schweren Nebenwirkungen wurden etwas häufiger bei Frauen die die „Pille“ einnehmen berichtet, allerdings ist ungeklärt, ob diese Erhöhung der Häufigkeit durch die Anwendung ausgelöst wird.

  • Venöse oder arterielle Blutgerinnsel

  • Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs

  • Erhöhter Blutdruck

  • Leberfunktionsstörungen, Lebertumore

 

Die Liste der Nebenwirkungen betrifft jede hormonelle Verhütung und gilt somit für alle aufgezählten hormonellen Verhütungsmittel. Außerdem schützt neben dem Kondom keine der Verhütungsmethoden vor Geschlechtskrankheiten.

 

 

Die Hormonentzugsblutung

Die Blutung unter hormoneller Verhütung hat keinerlei Aussagekraft darüber, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist oder nicht. Hier verhält es sich anders als im natürlichen Zyklus. Man kann eine Entzugsblutung haben und trotzdem schwanger sein. Bei hormonellen Mitteln, bei denen man eine Einnahmepause machen kann, provoziert man durch den Hormonentzug eine Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut. Deshalb sagt man auch Entzugsblutung, weil die Blutung aufgrund des Hormonenzugs entsteht. Wenn mal eine Blutung ausfällt muss es nicht direkt heißen, dass man schwanger ist. Das ist auch ein oft gewollter Nebeneffekt. Besonders bei reinen Gestragenmitteln und Mehrphasenpräparaten, die man durchnehmen muss, ist dies ein gewünschter und gewollter Effekt. Bei diesen Mitteln wird die Gebärmutterschleimhaut sehr wenig bis gar nicht aufgebaut, weshalb man dann auch nicht blutet oder wenn, dann nur sehr sehr wenig und sehr sehr selten. Zudem findet man in den Beipackzetteln oft in der Liste der Nebenwirkungen so etwas wie „Veränderung der Blutung“.

 

 

 

Methoden im Detail

 

Dreimonatsspritze (Pi 0,3-0,4) 

 

Wirkungsweise

Die 3-Monatsspritze ist ein reines Gestragenpräparat, das alle 90 Tage in den Gesäßmuskel oder Oberarm eingespritzt wird. Die Wirkung hält dann 3 Monate. Sie verhindert den Eisprung, verändert die Gebärmutterschleimhaut und den Zervixschleim. Die 1. Injektion wird in den ersten 5 Zyklustagen gesetzt und dann alle 90 Tage erneuert. Für junge Frauen ist es weniger zu empfehlen, da es gerade in jungen Jahren zu einer Verminderung der Knochendichte führen kann. Sie wird überwiegend Frauen empfohlen die keinen Kinderwunsch (mehr) haben, da die hohe Hormondosis den Zyklus nach dem Absetzen stärker durcheinander bringt, als alle anderen hormonellen Verhütungsmittel. Erfahrungsgemäß braucht der Körper nach einer 3-Monatsspritze doppelt so lange um wieder vernünftig zu arbeiten, wie nach anderen hormonellen Verhütungsmitteln.

 

Vorteile

  • Man muss nicht mehr so oft an die Verhütung denken.
  • Man kann die Verantwortung abgeben und muss lediglich alle paar Monate zum Arzt und sich pieksen lassen.
  • Können auch stillende Frauen frühestens 6 Wochen nach der Entbindung verwenden.
  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten bis zum 20. Lebensjahr.
  • Reine Gestragenmittel werden von Frauen besser vertragen, die eine Unverträglichkeit mit künstl. Östrogenen haben oder die Kombipräparate nicht vertragen.

 

Nachteile

  • Nebenwirkungen(Siehe Liste oben) sind möglich.
  • Wenn die Spritze nicht vertragen wird, muss man warten bis der Wirkstoff verfliegt. Mal so eben absetzen, ist also nicht möglich.
  • Man muss alle 3 Monate zum Gynäkologen gehen.
  • Hormonbombe - Von allen hormonellen Verhütungsmitteln ist die Spritze am stärksten dosiert.
  • Der Körper braucht nach dem Absetzen der Spritze sehr lange um wieder normal zu arbeiten.

 

Kauf und Preise

Die 3-Monatsspritze ist nur von einem Gynäkologen zu bekommen. Er verabreicht die Spritze. Die Kosten liegen bei ca. 30 Euro pro Injektion. Das macht eine Jahresausgabe von rund 120 Euro. Folgekosten? Ja, die Spritze muss alle 3 Monate erneuert werden.

 

 

Pille (PI 0,1-0,8 und 2-8)

 

Wirkungsweise

Die Pille unterdrückt den Eisprung, verändert die Gebärmutterschleimhaut und auch den Zervixschleim. Es ist zwischen Mikropille und Minipille zu unterscheiden. Die Mikropille ist die am häufigsten verkaufte Form der "Pille". Sie beinhaltet 2 Hormone: Progesteron(Gestragen) und Östrogen (auch Kombipräparat genannt). Diese Pillen werden im Schema 21/7 eingenommen. Das heißt, dass die Pillen 21 Tage genommen werden und es dann zu einer 7 tägigen Pillenpause kommt, in der die Pillenblutung eintritt. Einige glauben die Pille täusche eine Schwangerschaft vor. Das ist aber ein Gerücht. Die Pille bringt den Körper sozusagen in eine Endlosschleife, und zwar in die Zeit nach dem Eisprung bis zur Blutung. Durch das zugeführte Progesteron wird ein Eisprung verhindert. Das ist auch das Hormon das im natürlichen Zyklus nach einem Eisprung gebildet wird um einen weiteren Eisprung zu verhindern. Dieses Hormon bleibt bis zur nächsten Periode erhalten. Wenn die Pille eine Schwangerschaft vortäuschen würde, würde doch das entscheidende Schwangerschaftshormon HCG fehlen. Die Pille hat einige Nebenwirkungen die auch auf diese Zyklusphase passen. Daher heißt es, es würde eine Schwangerschaft vortäuschen.

Mit der Pille kann ein spontaner Eisprung auftreten, da die Follikel(Eibläschen) bei nicht korrekter Anwendung Gelegenheit haben weiter heran zu reifen. Das heißt im Klartext dass bei Anwendungsfehlern ein weit entwickeltes Follikel springen könnte. Kommt es tatsächlich zu einem Anwendungsfehler und zu einem spontanen Eisprung, kann dies zu einer Schwangerschaft führen. 2 bis 8 Frauen von 100 Frauen die 1 Jahr mit der Pille verhüten und hier und da Anwendungsfehler machen, werden schwanger.

 

Vorteile
  • Viele Pillen kann man inzwischen durchnehmen um ein Ausbleiben der Pillenblutung hervorzurufen.
  • Mit der Pille lässt sich der Zeitraum der Blutung sehr gut selbst bestimmen. So kann man die Blutung verschieben wenn man es möchte.
  • Viele Pillen verbessern die Haut oder das Haar.
  • Es gibt auch reine Gestragenpillen die eine Alternative für Frauen darstellen, die die Kombipräparate nicht vertragen.
  • Sie kann spontan abgesetzt werden.

 

Nachteile
  • Sie muss jeden Tag um etwa dieselbe Uhrzeit eingenommen werden Bei Mikropillen ist das Zeitfenster 12 Stunden groß. Minipillen sehr genauer als die Mikropillen und müssen innerhalb weniger Stunden nachgeholt werden.
  • Bei Magen-Darm-Problemen kann der Schutz nicht mehr gewährleistet werden.
  • Nebenwirkungen(siehe Liste oben).
  • Man muss jeden Tag an die Verhütung denken und die Pille regelmäßig und nach Anweisung einnehmen.
  • Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten - es muss zusätzlich verhütet werden.
  • Bei (ständigen) Magen-Darm-Problemen muss zusätzlich verhütet werden.

 

Kauf und Preise

Um die Pille zu bekommen, muss man vorher zu einem Gynäkologen gehen, da die Pille rezeptpflichtig ist. Danach geht man zu einer Apotheke und dort kann man sich die Pille kaufen. Hat man die Pille einmal verschrieben bekommen, so kann auch der Hausarzt Folgerezepte austellen. Das macht aber nicht jeder Hausarzt. Jugendliche unter 18 Jahren bekommen die Pille kostenlos. Danach ist eine Rezeptgebür von 5 Euro fällig. Junge Frauen ab 20 Jahren müssen dann ihre Pille selbst bezahlen. Diese bewegen sich in einem Preisfenster von 22 Euro bis 75 Euro für eine 6-Monatspackung. 44 bis 150 Euro im Jahr kostet es mit der Pille zu verhüten. Folgekosten? Ja, die Pille muss alle 3 bzw. alle 6 Monate neu gekauft werden.

 

 

Verhütungsring (PI 0,2)

 

Wirkungsweise:

Der Vaginalring (Verhütungsring - weich, flexibel) wird von der Frau am ersten Tag der Periode in die Vagina eingeführt (ähnlich wie ein Tampon). Wo genau er dort sitzt spielt keine Rolle, er sollte in der Vagina nicht als störend empfunden werden. Dort bleibt er 3 Wochen. In dieser Zeit gibt er Östrogen und Gestagen ab. Dieses wird von der Vaginalwand aufgenommen und gelangt so in den Blutkreislauf. Wie bei der Pille wird durch die Hormone der Eisprung unterdrückt und der Schleim im Gebärmutterhals verändert sich so, dass Spermien nicht mehr in die Gebärmutter eindringen können. Nach 3 Wochen wird der Verhütungsring von der Frau selbstständig entfernt. Wie bei der Pille wird nun eine Woche pausiert und für gewöhnlich tritt in dieser Zeit eine Blutung ein. Nach der "Ringpause" wird ein neuer Ring eingesetzt. Vergisst man den Ring zu entfernen, so ist dies nicht schlimm. Es sollte innerhalb von weiteren 7 Tagen aber gemacht werden. Trägt man den Ring länger als 4 Wochen, so ist kein Schutz mehr gegeben. Auch wenn man ihn zu spät entfernt sollten 7 ringfreie Tage eingehalten werden. Wird der Ring zu spät wieder eingesetzt, so sollte man 7-14 Tage zusätzlich mit Kondom verhüten.
Der Verhütungsring sollte beim Sex nicht stören, wenn doch, so kann man ihn entfernen und anschließend wieder einsetzten. Er darf aber nicht länger als 3 Stunden entfernt werden und sollte anschließend mindestens 24 Stunden am Stück getragen werden, damit der Empfängnisschutz bestehen bleibt.

Vorteile
  • Man muss nicht ständig über die Verhütung nachdenken.
  • Die Verhütung kann jederzeit abgebrochen werden.
  • Die Hormone gehen direkt ins Blut über. So wird die Leber weniger belastet, als bei Hormonpräparaten, die oral eingenommen werden.
  • Durchfall und Erbrechen wirkt sich nicht auf die Sicherheit der Methode aus. Daher ist die Methode auch bei Essstörungen oder Magen-Darm-Krankheiten sicher.
  • Bei gutem Sitz ist der Ring nicht zu spüren.

 

Nachteile
  • Man hat den Ring immer in der Vagina. Manche Frauen stört gegebenenfalls der Gedanke daran.
  • Manche Männer spüren den Verhütungsring beim Sex, was als störend empfunden werden kann.
  • Es kann passieren, dass der Ring bricht oder abgestoßen wird (z.B. bei Gebärmuttersenkung oder schwerer Verstopfung), ist der Ring defekt oder länger als 3 Stunden nicht mehr in der Vagina, so besteht kein Schutz mehr.
  • Nebenwirkungen (siehe Liste oben).

 

Kauf und Preise

Der Verhütungsring ist verschreibungspflichtig und kostet für 3 Monate ca. 50€.

 

 

Hormonimplantat "Verhütungsstäbchen" (PI 0,1)

 

Wirkungsweise:

Das Hormonimplantat (4cm lang, 2mm dünn) wird in den ersten Tagen der Periode an der Innenseite des Oberarmes eingesetzt. Hierfür ist ein Gynäkologe nötig, der dafür geschult wurde, denn bei falscher Lage des Implantats wirkt dieses nicht richtig. Das Implantat setzt sofort Gestragen frei, was den Eisprung verhindert. Außerdem verändert es die Schleimhaut, sodass Samenzellen nicht mehr in die Gebärmutter eindringen können. Diese Doppelwirkung macht die Verhütungsmethode sehr sicher. Das Stäbchen kann jederzeit entfernt werden. Es wirkt 3 Jahre.

 

Vorteile:

  • Es können keine Anwendungsfehler entstehen.

  • Es kann nichts vergessen werden und man muss sich 3 Jahre lang keine Gedanken über Verhütung machen.

  • Häufig bleibt die Blutung aus oder wird seltener und kürzer. (Manche haben allerdings auch stärker und häufiger ihre Periode)

  • Das Stäbchen kann jederzeit entfernt werden und Fruchtbarkeit ist meist schon nach einigen Wochen wieder gegeben.

 

Nachteile
  • Das Einsetzten kann etwas schmerzhaft sein.
  • Das Entfernen muss ein Arzt übernehmen, man kann die Verhütung also nicht einfach so abbrechen.
  • Nebenwirkungen (siehe Liste oben).

 

Kauf und Preise:

Das Stäbchen wird von einem extra geschulten Gynäkologen eingesetzt. Man muss insgesamt mit etwa 300 Euro rechnen (Implantat + Einsetzen). Das Entfernen kostet zusätzlich ca. 40 Euro.

 

 

Verhütungspflaster (PI 0,7-0,9)

 

Wirkungsweise:

Das Verhütungspflaster (Hormonpflaster) wirkt ähnlich wie die Pille. Es verhindert den Eisprung und die Einnistung einer Eizelle. Außerdem verdickt sich die Gebärmutterhals-Schleimhaut, was das Eindringen der Samenzellen verhindern soll.
Das Pflaster wird am ersten Tag der Periode an einer beliebigen Körperstelle angebracht. Die Hautstelle muss gesund sein (nicht verletzt oder gerötet). Es darf nicht auf die Brüste geklebt werden. Empfehlenswert ist der Po, Bauch, Oberarm oder Oberkörper - der Oberschenkel wird wegen zu hoher Reibung nicht empfohlen. Um das Pflaster herum sollte auf Kosmetika verzichtet werden. Das Pflaster wird jede Woche am gleichen Wochentag gewechselt. Sollte es einmal vergessen werden, so kann man das Wechseln in 48 Stunden nachholen. Nach 3 Wochen (wenn das 4. Pflaster dran wäre) wird eine Woche pausiert (wie bei der Pille auch). Meist tritt dann die Blutung ein. Nach einer Woche wird wieder mit einem neuen Pflaster gestartet - unabhängig von der Blutung. Wird beim Neuanfang der richtige Tag verpasst, so muss zusätzlich, z.B. mit einem Kondom, verhütet werden. Beim Pflasterwechsel sollte das neue Pflaster immer an eine andere Stelle im gleichen Körperbereich geklebt werden. Man kann es einfach versetzt kleben (beim Po auch auf die andere Pobacke).  

 

Vorteile
  • Man muss nur einmal die Woche das Pflaster wechseln und nicht täglich an Verhütung denken (wie beispielsweise bei der Pille).
  • Die Verhütung kann jederzeit abgebrochen werden.
  • Die Hormone gehen direkt ins Blut über. So wird die Leber weniger belastet, als bei Hormonpräparaten, die oral eingenommen werden.
  • Durchfall und Erbrechen wirkt sich nicht auf die Sicherheit der Methode aus. Daher ist die Methode auch bei Essstörungen oder Magen-Darm-Krankheiten sicher.

 

Nachteile
  • Man hat fast immer ein Pflaster auf der Haut, was manche gegebenenfalls als störend empfinden.
  • Wenn sich das Pflaster (bemerkt oder unbemerkt) löst, besteht kein Schutz mehr.
  • Nebenwirkungen (siehe Liste oben).

 

Kauf und Preise

Das Verhütungspflaster ist verschreibungspflichtig und kostet für 3 Monate zwischen 40 € und 50€.

 

 

Hormonspirale (PI 0,1)

 

Wirkungsweise

Die Hormonspirale wird am Ende der ersten Tage der Periode vom Gynäkologen eingesetzt. Das T-förmige Kunststoffteil hat ein Hormondepot und gibt Gestagen in die Gebärmutterschleimhaut ab. Der Eisprung wird unterdrückt und der Zervixschleim verändert sich so, dass Spermien nur schwer hindurch können. Die Hormonspirale wirkt 5 Jahre und wird dann wieder vom Gynäkologen entfernt. Mit Hilfe eines dünnen Röhrchens wird die Spirale eingesetzt, anschließend wird der korrekte Sitz per Ultraschall kontrolliert. Frauen, welche noch kein Kind geboren haben, sollten die kleine Schwester der Mirena® einsetzen lassen, die Jaydess®. Das ist eine kleinere Form der Hormonspirale. Somit ist selbst die Hormonspirale auch für junge Frauen und kinderlose Frauen geeignet.

 

Vorteile
  • Es können keine Einnahmefehler entstehen.
  • Man muss sich über mehrere Jahre keine Gedanken über Verhütung machen.
  • Die Hormone gehen direkt ins Blut über. So wird die Leber weniger belastet, als bei Hormonpräparaten, die oral eingenommen werden.
  • Durchfall und Erbrechen wirkt sich nicht auf die Sicherheit der Methode aus. Daher ist die Methode auch bei Essstörungen oder Magen-Darm-Krankheiten sicher.
  • Die Hormonspirale gibt ausschließlich Gestragen ab, so können auch Frauen mit Östrogenunverträglichkeit und Frauen während der Stillzeit auf diese Methode zurückgreifen.
  • Bei den meisten Frauen wird die Blutung schwächer, kürzer und schmerzfreier.
  • Die Spirale kann auch vorzeitig gezogen werden.

 

Nachteile
  • Nebenwirkungen (siehe Liste oben).

 

Kauf und Preise

Die Spirale wird von einem Gynäkologen eingesetzt. Zunächst findet eine Untersuchung statt, ob alles für das Einsetzen bereit ist. Dann wird die Spirale eingesetzt und per Ultraschall wird der Sitz kontrolliert. Das kostet zusammen zwischen 200 € und 450€. Zusätzliche, empfohlene Kontrolluntersuchungen müssen extra bezahlt werden (bis zu ca. 40€). Viele Gynäkologen aber nehmen dafür kein Geld da es sich um IGEL-Leistungen handelt. Jeder Arzt entscheidet selbst ob er Geld dafür nimmt oder nicht.

 

 

Stand Oktober 2014